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Der Jahreswechsel ist ja traditioneller Weise der Zeitpunkt für Jahresrückblicke und Ausblicke auf das kommende Jahr. Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich dieses Mal einfach nicht mitmache und bislang hatte ich es auch noch vermieden. Dennoch möchte ich gern mein persönliches Resümee ziehen, denn das letzte Jahr war eines, in dem ich viel lernen durfte, gerade weil vieles anders lief als ich gedacht hatte.

Mein Plan

Viel hatte ich mir vorgenommen für das letzte Jahr. Richtig beruflich durchstarten wollte ich. Der Umzug aus der Innenstadt war geschafft, alle Kinder waren betreut und all meine Geschäftsideen warteten nur darauf umgesetzt zu werden. Wenn die Kleine drei wurde, sollte meine Business richtig stabil laufen, mich erfüllen und ausreichend Geld einbringen.

Wie so oft im Leben kam dann aber alles anders. Wer ein bißchen verfolgt, was ich so tue, hat es wohl zumindest am Rande mitbekommen. In der Kita der beiden Kleinen lief es alles andere als rund. Wir hatten riesige Probleme zuerst mit dem Essen bzw. der Versorgung der Kinder und dann ganz besonders auch mit der Kommunikation bzw. eigentlich mit dem Mangel selbiger. Die Schwierigkeiten ließen sich nicht lösen sondern wurden immer stärker und drückender, was schließlich dazu führte, dass wir beide Kinder aus der Kita nahmen. Was genau zu diesem Schritt geführt hatte, habe ich bereits in meinen Beitrag „Und es geht doch“ beschrieben.

Arbeiten mit Kindern

Die beiden Kleinen waren also nun kitafrei und weitgehend zuhause. Es war eine sehr spannende Erfahrung und auch eine schöne Zeit. Die Kinder kamen sich näher, da sie viel aktive Zeit miteinander verbrachten, schon deshalb, weil vor allem vormittags keine anderen Kinder da waren. Wir hatte genug Zeit und Gelegenheit, das Trauma, das mein Sohn tatsächlich aus der Kita mitgenommen hat, zu überwinden und mit seinen Sorgen umzugehen. Beide Kinder sind aufgeblüht und haben die erste Zeit zuhause sichtlich genossen.

Was allerdings für mich überhaupt nicht gut funktioniert hat, war das Arbeiten. Weil ich aber die Erwartungshaltung an mich hatte, dass ich 15 oder 20 Stunden in der Woche schon hinbekommen sollte, setzte ich mich selbst unter Druck. Ich versuchte vormittags etwas zu schaffen, meinen Tag streng durchzustrukturieren und spät nachts noch zu arbeiten, das führte aber alles nur dazu, dass sich immer mehr unerledigte Aufgaben auftürmten und ich nicht das Gefühl bekam irgendetwas zu erreichen.

Erst als ich mir zugestand, dass es für mich so nicht funktionierte und mein berufliches Fortkommen einfach hintenanstellte, fühlte ich mich wieder wohler und zufriedener.

Neues Jahr, neues Glück

Seit Anfang Januar sind die Kinder nun wieder in der Kita, in einer sehr familiären, kleinen Waldkita mit liebevollen Erzieher*innen, vegetarischer Ernährung und einem sehr wertschätzenden Umgang mit den Kindern und auch den Eltern. Beide Kinder gehen gerne hin und inzwischen ist die morgendliche Verabschiedung mir wohl wichtiger als ihnen. Mein Sohn hat bereits richtige Freunde gefunden, die noch dazu im Sommer mit ihm in die gleiche freie Schule eingeschult werden. Er ist inzwischen wieder das Kind, das er vor unserem Umzug war, nur ein wenig reifer. Die viele Bewegung und die viele frische Luft tun den Kindern und auch mir richtig gut.

Und trotz ausgiebiger Eingewöhnungszeit und anfangs sehr kurzen Kitatagen, hatte ich Gelegenheit viele meiner offenen Baustellen bereits aufzuarbeiten. Darüberhinaus habe ich festgestellt, dass ich während der kitafreien Zeit zwar nicht geschafft hatte, konzentriert und fokussiert an den Dingen zu arbeiten, die ich mir vorgenommen hatte. Ich habe allerdings viele Dinge für mich klären, viele Ideen entwickeln und viele hinderliche Erwartungen abbauen können.

Ich habe jetzt klar vor Augen, wo ich hin will und habe vor, das dieses Jahr endlich alles umzusetzen.

Wo geht es hin?

Mein Kernthema ist der Zusammenhang von Sinn und Gesundheit und Wohlbefinden. Eigentlich ist das schon immer mein Thema, nur habe ich es eine Weile aus dem Fokus verloren und es war dadurch weniger offensichtlich. Jetzt habe ich es ganz bewusst wieder in den Vordergrund gerückt, damit es mich diese Jahr begleiten soll.

Um meinen Ansatz der Gesunderhaltung weiter bekannt zu machen, werde ich dieses Jahr einige interaktive Vorträge und Workshops halten. Themen werden beispielsweise sein:

  • Achtsamkeit statt Stress
  • Genuss statt Verzicht
  • Was ist Sinn?
  • Bedürfnisse achten
  • Signale des Körpers erkennen

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Ich gehe gewissenhaft mit deinen Daten um, versprochen. Ich geben weder deinen Namen noch deine Email an irgendjemanden weiter, sondern nutze sie nur, um dir einmal im Monat zu schreiben.

Meine Überzeugung

Glück, Gesundheit, Stimmigkeit hängen alle ganz eng zusammen und entstehen aus uns selbst heraus. Wir können unglaublich viel dafür tun uns wohlzufühlen, gesund zu sein und das Leben zu führen, das wir uns wünschen. Das ist nicht mal im eigentlichen Sinne schwierig, es ist nur oft etwas mühsam oder verwirrend. Gerade wenn man im Alltag und im täglichen Stress gefangen zu sein scheint, ist es nicht so naheliegend, wo und wie man auf seine eigenen Ressourcen zugreifen kann
und sollte.

Und natürlich ist es oft hilfreich, wenn man Unterstützung hat. Unterstützung die eigenen blinden Flecken zu erkennen, Unterstützung immer wieder hinzuschauen, Unterstützung am Ball zu bleiben und nicht wieder in den alten Trott zurückzufallen. Diese Art von Unterstützung kann ich dir geben im Rahmen meines Entschleunigungscoachings, genau in der Intensität und in der Dauer, die du brauchst und möchtest. Du musst dein Leben nicht allein umkrempeln und umgestalten, du darfst dich dabei unterstützen lassen, nur solltest du davon überzeugt sein, dass du fähig bist etwas zu verändern und zu erreichen.

Meine Mission

Neben der eigenen Begleitung von Menschen in ihrer Entwicklung und Entfaltung, ist mir tatsächlich die Weiterbildung und Schulung von Menschen in beratenden, unterstützenden und ausbildenden Berufen fast noch wichtiger. Es liegt mir sehr am Herzen, qualifizierten Coaches und Beratern durch fundiertes Fachwissen zu gesundheitlichen und salutogenetischen Zusammenhängen, Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre eigene Wirksamkeit zu geben. Ebenso möchte ich Lehrer und andere Pädagogen dafür sensibilisieren, welch enormen Einfluss sie auf das Wohlbefinden ihrer Schützlinge haben und wie sie diesen Einfluss für alle Seiten gewinnbringend nutzen können.

Du siehst ich habe viel vor, nichts davon ist allerdings in Stein gemeißelt. Wenn du also Anmerkungen, Fragen oder Feedback hast, freue ich mich auch immer, wenn du mir schreibst oder gleich ein Kennenlerngespräch ausmachst. Natürlich gehe ich auch gern auf weitere Themenwünsche ein, meine Liste ist sicher noch nicht vollständig.

Lass es dir gutgehen. Ich freue mich, wenn wir uns demnächst persönlich Treffen, sei es auf einer meiner Veranstaltungen oder auch irgendwo anders.