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Um es gleich vorweg zu nehmen, meine liebste Pause ist weder süß noch zum essen. Dennoch verbindet sie perfekt meine unterschiedlichen Anforderungen an eine Pause.

In meiner Pause will ich abschalten und meine Ruhe haben, ich will an der frischen Luft sein und mich bewegen und natürlich will ich nachher entspannt und voller neuer Energie sein.

Um es kurz zu machen, meine liebste Pause ist eine Pause, die ich laufend verbringe. Laufschuhe an. Raus aus dem Haus. Laufen.

Wie ich zum Laufen gekommen bin

Ich kann mich noch gut erinnern, in der Schule fand ich es furchtbar, das Langstreckenlaufen. Zwar war ich eine gute Sprinterin, aber auch nur die 1000 Meter empfand ich als langweilig und viel zu anstrengend. Obwohl ich immer gern und zeitweise auch viel Sport gemacht habe, bin ich nie joggen gegangen. Ich fand es einfach doof.

Bis zu dem Zeitpunkt als ich meinen neuen Job angenommen hatte! An diesem Institut war es bereits Tradition, dass mindestens eine Mannschaft am jährlichen 5-Kilometer-Firmen-Staffellauf teilnahm. Ich war sportlich und jung, also gab es keinen Grund, dass ich nicht mitlaufen sollte. Zudem hatte ich auch noch ein paar Sprüche geklopft, so dass ich eigentlich wirklich nicht aus der Sache rauskam.

Natürlich wollte ich dann aber auch wirklich zeigen, dass ich was drauf habe, weshalb ich angefangen habe zu trainieren.

Vorteile des Laufens

Laufen ist gut in den Alltag integrierbar, weshalb ich mit einem stressigen Job gut trainieren konnte. Egal ob ich morgens oder abends ein wenig Zeit habe, ich kann problemlos laufen gehen. Ich bin nicht abhängig von irgendwelchen Öffnungszeiten und es muss nicht mal unbedingt hell sein. Wenn ich hart trainiere, ist das Laufen zwar zeitaufwendig, aber ansonsten ist es problemlos möglich, auch einfach mal nur 20 oder 30 Minuten laufen zu gehen.

Laufen erfordert wenig Ausrüstung, du benötigst nur Schuhe dafür. Laufschuhe sind besonders leichte Turnschuhe, die gut federn. Es gibt allerdings eine zunehmende Fraktion an Läufern, die bewusst auf die Federung verzichten und barfuß oder mit sogenannten Minimal-Schuhen laufen. Wenn du nicht ausschließlich auf Asphalt läufst, kannst du auch als Anfänger problemlos mit deinen alten Turnschuhen laufen gehen. Kaufen musst du dir erstmal nichts.

Laufen kannst du allein oder in Gesellschaft. Wenn dir deine Flexibilität besonders wichtig ist, brauchst du keine festen Termine fürs Laufen. Wenn du aber einen äußeren Anreiz benötigst, kannst du dich regelmäßig zum Laufen verabreden. Es ist dabei egal, ob du mit deinem Partner laufen gehst oder mit deiner Freundin, ihr solltet nur beide Freude dran haben. Auch unkomplizierte Lauftreffs gibt es inzwischen an vielen Orten. Und sogar deine größeren Kinder kannst du eventuell dafür begeistern, mit dir Laufen zu gehen.

Was es mir Gutes tut

Laufen bringt mich nach draußen. Seit ich nicht mehr mit den Kindern regelmäßig auf den Spielplatz gehen und auch keinen Arbeitsweg mehr habe, den ich mit dem Fahrrad zurücklegen könnte, muss ich mich ganz aktiv darum kümmern, dass ich an die frische Luft komme. Wenn ich mittags eine Runde laufen gehen, bekommen ich auch im Winter ausreichend Licht und ich kann Luft tanken für den restlichen Arbeitstag.

Laufen macht meinen Kopf frei. Ich höre keine Musik bei Laufen und unterhalte mich auch nicht. Nach ein paar Minuten kann ich regelmäßig beobachten, wie meine Gedanken beginnen zu fließen und sich ganz viele neue Ideen für Artikel und Projekte formen. Wenn ich wieder zuhause ankommen, ist das erste, das ich tue, mein Notizbuch rausholen und alle Gedanken schriftlich festhalten. Ohne meine Laufpausen wäre es mir vermutlich nicht möglich, diese Ideen in sinnvoller Zeit zu entwickeln.

Laufen gibt Power. Natürlich muss ich Energie und Kraft reinstecken, um ein paar Kilometer zu laufen. Dennoch bekommen ich diese Energie um ein vielfaches zurück. Durch die Bewegung an der frischen Luft bin ich wacher, fitter und belastbarer. Außerdem stärkt das Laufen (natürlich in Kombination mit gesunder Ernährung und ausreichend Ruhephasen) mein Immunsystem, so dass ich trotz kleiner Kinder kaum krank bin.

Laufen macht schlank. Für mich waren die Phasen nach den Schwangerschaften und Stillzeiten auch immer Zeiten, in denen ich zumindest teilweise unzufrieden war mit meiner Figur und meiner Fitness. Von Diäten halte ich nicht viel, weshalb mein Weg zum Wohlfühlkörper schon immer über Sport und Bewegung ging. Schon wenige Wochen nach den Geburten habe ich also mit sanftem Lauftraining begonnen, was mir sehr gut getan hat. Wichtig ist hierbei nur, keinen Druck aufzubauen und immer den Spaß im Fokus zu behalten.

Wie du mit dem Laufen beginnen kannst

Grundsätzlich tut es sicherlich jedem Menschen gut sich draußen an der frischen Luft zu bewegen, nur die Geschwindigkeit sollte angepasst sein, an Trainingszustand und Belastbarkeit. Wenn du sportlich und gesund bist, kannst du einfach loslaufen. Zwei- bis dreimal in der Woche locker laufen für etwa 30 Minuten sollte für den Anfang genügen, da sich Bänder und Gelenke erst an die ungewohnte Belastung gewöhnen müssen.

Wenn du bislang eher keinen Sport machst und / oder körperliche Beeinträchtigungen hast, solltest du dich langsam herantasten und dir zuerst regelmäßige Spaziergänge in zügigem Tempo zur Gewohnheit machen. Wenn du im Zweifel bist, welche Form von Bewegung gut für dich ist, wende dich an einen Personal Trainer und / oder an deinen behandelnden Arzt.

Fazit:

Laufen macht Spaß und ist eine sehr flexible und einfache Methode draußen sportlich aktiv zu sein. Prinzipiell ist Laufen auch nicht an ein bestimmtes Alter oder Fitnesslevel gebunden, da die Belastung sehr gut angepasst werden kann.

 

Läufst du auch gern? Was machst du am liebsten in deinen Pausen? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen. Auch wenn du andere Punkte anmerken möchtest, freue ich mich über deinen Kommentar.

 

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