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Heute habe ich Alex Broll (AB) von ajb-healthfitness.com im Interview. Ich habe selten jemanden erlebt, der es so gut versteht, mich mitzureißen und zu motivieren. Alex bringt auf einmalige Weise wirklich fundiertes Wissen mit einer bewundernswert frischen Energie zusammen, so dass man sich ihrem Schwung gar nicht entziehen kann. Das war aber nicht immer so. Wie sie dahin gekommen ist, wo sie jetzt steht, erzählt uns Alex am besten selbst.

Ich: Wenn du dich in wenigen Sätzen jemandem vorstellen solltest, der dich nicht kennt, was würdest du dieser Person sagen? Was sollte sie unbedingt über dich wissen?

AB: Aus meinem jetzigen Standpunkt heraus kann ich jedem nur sagen, dass alles möglich ist im Leben, das man alles erreichen kann, wenn man es nur zulässt. Ich hab für mich irgendwann die Bewegung entdeckt, die früher nie da war. In meiner Wahrnehmung war Sport nur Mittel zum Zweck um schön schlank zu sein. Auch mit der Unterstützung meines Mannes habe ich es dann verstanden Bewegung in meine Leben zu integrieren, was mich in Verbindung mit gesunder Ernährung schon sehr stark verändert hat. Ich kann das jedem nur empfehlen, Bewegung im eigenen Leben anzunehmen als dieses absolute Geschenk an Energie und Power, als das ich sie inzwischen sehe.

Ich: Damit hast du mir schon eine großartige Vorlage gegeben: Was machst du denn, um in deine Kraft zu kommen? Was machst du, um dich gut zu fühlen, um Energie für dein tägliches Leben zu haben?

AB: Energie bekomme ich durch den Sport. Das ist so meine geheime Wunderwaffe. Auch wenn ich dabei Energie raus gebe, bekomme ich sie fünffach zurück. Und besonders wichtig ist für mich auch gesunde Ernährung. Mir geht es nicht um eine vegane oder vegetarische Ernährung. Für mich heißt gesunde Ernährung, dass mein Essen viel Gemüse enthält, möglichst aus frischen Zutaten besteht und frisch gekocht wird. Ich achte darauf wenig Zucker zu mir zu nehmen und auch möglichst nicht so viel Kohlenhydrate. Ich bin zwar ein begeisterter Brotesser, das geben ich zu, aber ich versuche, dass es nie zu viel wird.

Seit ich mich so ernähre habe ich keinerlei Figurprobleme mehr. Das heisst allerdings nicht, dass ich mir bestimmte Nahrungsmittel gänzlich verwehre. Wenn ich Lust habe auf Pizza, dann esse ich eben auch mal ein Stück Pizza. Ich versuche da so ein Gleichgewicht aufrechtzuerhalten aus etwa 80 Prozent gesundem Essen und 20 Prozent reinem Genuss, das kann dann mal auch etwas stärker Fett- oder Zuckerhaltiges sein.

Gleichzeitig versuche ich jedes Gericht appetitlich anzurichten und das Essen selbst genussvoll zu gestalten; das ist mir ganz wichtig. Und natürlich darf die gesunde, ausgewogene Mahlzeit gut schmecken, weshalb ich auch Wert lege auf gute Kräuter und Gewürze. Ich bin einfach jemand, der bei jeder Mahlzeit gerne isst, weshalb ich das Essen auch immer nett mache.

Ich: Ist das auch etwas, dass du versuchst deinen Kindern mitzugeben?

AB: Selbstverständlich, auch wenn es nicht meine Hauptmotivation ist. Ich bin der Überzeugung, dass meine Kinder besser verstehen, was eine gesunde Ernährung ist und wie wichtig diese ist, wenn ich es ihnen konsequent vorlebe. Ich mache es auch immer wieder zum Thema, z.B beim Einkaufen, wenn ich meine Kinder auch mal vorlesen lasse, was für Zutaten in den Lebensmitteln stecken.

Sie müssen nicht alles essen, was ich ihnen vorsetze, aber sie müssen es probieren. Wenn sie es dann nicht essen mögen, ist das nicht schlimm. Ich denke aber, dass sie so nach und nach zu einem guten Verständnis kommen.
Vor kurzem hatte ich eine tolle Erfahrung mit meinem Sohn. Dieser sollte für die Schule einen Vortrag machen zum Thema Nährstoffe in der Nahrung. Nun ist er ja schon immer mit diesem Thema aufgewachsen und kennt er es gar nicht anders. Er musste sich also nur noch wenig einarbeiten und schrieb die Informationen einfach zusammen, da er sie ganz anders in den Zusammenhang setzten konnte, als andere Kinder, die sich noch nie damit beschäftigt hatten. Da war ich schon ein wenig stolz…

Sehr spannend ist auch, dass sich bei meinem Sohn jetzt in der Pubertät der Geschmackssinn wieder verändert. Er hat nie Salat gegessen und vor Kurzem saß er hier am Mittagstisch und wollte mal wieder vom Salat probieren. Da stellte er plötzlich fest, dass er ihn richtig lecker findet. Das ist nur möglich, weil ich immer wieder Wert darauf gelegt habe, dass meine Kinder vom Essen probieren.

Ich: Das ist doch auch sehr beruhigend für andere Eltern, zu erkennen, dass dieses Thema nicht mit fünf oder sechs Jahren abgeschlossen ist, sondern dass es auch noch mal 10 Jahre länger dauert, bis man die Bestätigung bekommt, dass man es doch richtig gemacht hat.

AB: Ja, auf alle Fälle. Es zeigt sich jetzt auch, dass er mehr von den gesunden Speisen mag auch wenn ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, dass es vielleicht fünf verschiedene Gerichte gab, die ich ihm anbieten durfte.

Ich: Spannend, ganz tolle Erfahrungen, die du gemacht hast. Obwohl ich eigentlich gar nicht so viel über Ernährung sprechen wollte, aber es ist einfach so ein wichtiges Thema, das auch wirklich jeden betrifft.
Lass uns doch trotzdem weiter machen mit meinen Fragen. Was ist denn so die größte, Herausforderung für dich mit deinem Business und der Familie, deinen Kindern?

AB: Mein Büro ist einfach hier zuhause. Also auch wenn ich eigentlich abends Feierabend machen könnte, ist es so einfach, wieder ins Büro zurück zu gehen und weiter zu arbeiten, z.B. am Wochenende und abends. Ich kann also immer lang, noch länger, ganz besonders lang, oder besonders früh an meinem Schreibtisch sitzen. Ich habe also einfach keine geregelten Arbeitszeiten. Das finde ich manchmal schon schwierig, weil es viel Disziplin erfordert. Gleichzeitig ist es aber auch sehr angenehm und hat viele Vorteile vor allem für die Kinder, weil ich einfach verfügbar bin und nur den Rechner ausmachen muss und mich schon kümmern kann.

Ich: Ja, für die Kinder hat das sicherlich Vorteile. Aber wie ist das für dich? Was machst du, um nicht zu kurz zu kommen, um dich um deine eigenen Bedürfnisse zu kümmern?

AB: Da habe ich definitiv Wachstumsbedarf! Ich bin gerade dabei wieder rauszufinden, was ich für mich brauche. Eine Seite ist definitiv der Sport. Ich bewege mich eigentlich jeden Tag. Das muss nicht immer etwas richtig anstrengendes sein, manchmal mache ich Yoga oder Pilates. Wenn ich aber an einem Tag mal beschließe den Sport ausfallen zu lassen, dann bereue ich das eigentlich immer, weil ich unausgelastet bin.

Zusätzlich ist mir auch Meditation und Achtsamkeit wichtig. Dabei komme ich besonders gut runter, das ist meine Entspannung. Ich weiß wie wichtig es ist, manchmal bin ich etwas nachlässig, aber ich weiß auch, dass ich einfach dran bleiben muss, damit es zu einer Routine wird. Gerade jetzt, wo mein Mann mehrere Monate im Ausland unterwegs ist, da merke ich ganz deutlich, dass ich mich wirklich auch mal disziplinieren muss, um mir meine Pausen zu nehmen und richtig abzuschalten, weil ich es einfach brauche.

Ich merke, dass ich besser werde. Es muss ja nicht immer lang sein, einfach mal fünf Minuten zu meditieren, runterkommen in die Stille, dass hilft schon weit.
Das ist es auch, was ich meinen Klientinnen mitgeben möchte, dass es mir eben nicht nur um den Sport geht und die gesunde Ernährung. Viel mehr ist mir das gesamte Paket wichtig, also auch die Achtsamkeit in meinem Leben.

Ich: Achtsamkeit ist natürlich auch mein Stichwort, die finde ich besonders wichtig, nicht nur für meine Gesundheit, sondern für das ganze Leben, eigentlich sogar dafür, ein besserer Mensch zu werden und die Welt insgesamt besser zu machen. Wenn ich besser mit mir selbst umgehe, werde ich auf längere Sicht auch zu einem besseren Menschen. Da möchte ich auch gleich mit der nächsten Frage anschließen: was ist denn dein tiefstes „warum“, deine Motivation das zu tun, was du tust?

AB: Mir geht es um die modernen Mütter, die nicht nur zuhause etwas leisten wollen, im Haushalt, mit den Kinder, sondern die eben beruflich auch etwas bewegen wollen, die erfolgreich sein wollen. Wenn wir das tun, sind wir als Mütter schon in dieser Mehrfachbelastung drin. Und diese Mütter will ich unterstützen, da bin ich großer Fan davon, diese Mütter an die Hand zu nehmen und ihnen zu zeigen, was sie alles leisten können, wenn sie auf sich achten und Bewegung, gesunde Ernährung und Achtsamkeit für sich mitnehmen. Mein Traum ist es, diesen Frauen zu vermitteln, wie sehr sie in ihre Kraft kommen können, wenn sie selbst etwas für sich tun. Davon profitieren diese in allen Lebensbereichen, wie Partnerschaft, Beruf, Freundschaften und vielen mehr. Dafür kann ich mich unglaublich begeistern, das ist auch für mich absolut stimmig.

Ich: Hatten deine Kinder einen Einfluß auf deine Entwicklung? Du warst ja noch recht jung, als du deine Kinder bekommen hast, haben diese vielleicht deine Entwicklung auch schon bewusst mitbekommen?

AB: Meine Kinder haben sehr bewusst mitbekommen, wie ich mich verändert habe. Und es waren auch meine Kinder, die mir die Motivation gegeben haben, mich wirklich zu fokussieren und mir klar zu machen, was ich ihnen wirklich mitgeben möchte. Wie wohl jede Mutter habe ich mir für meine Kinder immer gewünscht, dass ich sie so unterstützen kann, dass sie ein selbstständiges, gutes Leben führen können.

Ich selbst hatte sehr lange versucht immer das zu spielen, was die Gesellschaft von mir erwartet, also die gute Mutter, die gute Ehefrau usw. Dadurch habe ich nie so richtig in meine eigene Kraft gefunden. Irgendwann wurde das aber zu viel und zu anstrengend, so dass klar war, dass ich so nicht weitermachen konnte und wollte.

Zudem war für mich die Vorstellung ziemlich demotivierend, dass irgendwann über mich nur geschrieben werden würde, dass ich Hausfrau und Mutter war, so dass es immer wichtiger für mich wurde, etwas neues anzupacken, mich weiter zu entwickeln und mich einfach selbst wertzuschätzen wie ich bin.

Ich: Deine Perspektive ist für mich natürlich auch sehr spannend, da ich ja bereits viel älter war, als ich meine Kinder bekommen habe, und entsprechend auch an einem völlig anderen Punkt in meinem Leben stand.
Vielen Dank für diese tollen Inspirationen und auch dafür, dass du so schnell Zeit für mich gefunden hast.

 

Mehr über Alex Broll kannst du hier erfahren:

Webseite: http://ajb-healthfitness.com

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