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Das Muttersein ist völlig anders als ich es mir vorher vorgestellt hatte!

Das habe ich schon von vielen Müttern gehört und auch mir geht es so.

Ich bin mit großer Begeisterung Mutter, jedes meiner drei Kinder war ein absolutes Wunschkind und ich habe es nie bereut Kinder bekommen zu haben. Und doch ist es so, dass mich das Muttersein vor ungeahnte Herausforderungen gestellt hat und teilweise immer noch stellt.

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade zum Thema „Was ist deine größte Herausforderung als Mutter“ von Daniela von „Keep Cool Mama“. Diese Blogparade hat mir die Möglichkeit eröffnet, mich mit meiner größten Herausforderung zu befassen und mir dadurch nochmal meine tiefste Motivation für meine Arbeit mit Müttern, die wieder mehr bei sich selbst ankommen wollen, klar gemacht.

Damit hatte ich nicht gerechnet

Meine Kinder habe ich erst recht spät bekommen, das heißt, ich war zu diesem Zeitpunkt schon lang fertig mit meinem Medizinstudium und auch dem Aufbaustudium, ich hatte einige Jahre Berufserfahrung als Wissenschaftlerin an der Uni, ich war schon mehrere Jahre verheiratet und ich hatte mich in diesem Leben insgesamt recht komfortabel eingerichtet.

Ich habe viel und gern gearbeitet, bin regelmäßig zum Sport gegangen, war oft im Kino, in Kneipen und Clubs unterwegs, bin viel und weit gereist und hatte eigentlich immer noch genug Zeit für mich.

Mit dem ersten Kind hat sich dann vieles verändert. Zeit für mich hatte ich eigentlich immer noch genug, ich habe auch weiterhin Freunde getroffen, habe Sport gemacht und bin gereist, jetzt eben mit Kind. Nach neun Monaten bin ich dann auch wieder arbeiten gegangen, wieder in den gleichen Job, der mir vorher Spaß gemacht hatte.

Plötzlich stimmte aber nichts mehr. Ich war nicht mehr bereit meinen ganzen Fokus und meine ganze Kraft auf die Arbeit zu richten, ich konnte mich mit den Zielen und Werten nicht mehr identifizieren und hatte das Gefühl, vielen Kollegen einfach nichts mehr zu sagen zu haben. Leider war mir das nicht alles von Anfang an so klar, was dazu führte, dass ich hauptsächlich unzufrieden war, ohne den genauen Grund zu kennen.

Nach einem Jahr im Job war ich wieder schwanger, was für mich bedeutete, dass ich die letzten Monate einfach nur noch aussitzen wollte. Sechs Wochen vor dem Geburtstermin ging ich in Mutterschutz, ohne mich großartig zu verabschieden und auch ohne Gedanken daran jemals wieder zu kommen.

Werte haben nichts mit Geld zu tun

Die Veränderungen in meinem Leben durch das zweite Kind waren nicht ganz so gravierend, wie sie beim ersten gewesen waren, dennoch waren sie deutlich spürbar. Ich hatte das Gefühl, dass wir erst jetzt eine Familie waren, vorher waren wir nur ein Paar mit Kind. Ich hatte viel weniger Zeit für mich. Mein Sport, Zeit mit meinem Mann oder mit Freunden, alles musste geplant oder zumindest abgesprochen werden.

Sehr bald war ich den größten Teil der Zeit allein mit beiden Kindern und mein Mann war arbeiten. Erst jetzt wurde mir so richtig klar, wie wichtig es war, dass ich auch auf meine Bedürfnisse achtete und nicht nur auf die der Kinder.

Nur wenn ich gut für mich sorgte, wenn ich achtsam und liebevoll mit mir umging, bleib ich gelassen und belastbar. Nur wenn ich meine Bedürfnisse wahrnahm, konnte ich mich auch voll und ganz auf die Kinder einlassen und für sie da sein. Nur wenn ich selbst zufrieden war, hatte ich auch zufriedene Kinder.

Meine Werte und meine Prioritäten hatten sich schon mit dem ersten Kind ganz massiv verschoben, doch erst als ich mir das wirklich richtig bewusst gemacht und auch für mich selbst akzeptiert hatte, gelang es mir, mein Leben im Einklang mit mir selbst und mit meinen Werten zu führen.

Natürlich bin ich deswegen nicht immer und zu jeder Gelegenheit energiegeladen und gelassen. Manchmal verliere ich meine Fokus, bin unzufrieden mit mir selbst und ungerecht oder ungeduldig mir den Kindern. Meist gelingt es mir dennoch recht schnell, mich wieder an meine Prioritäten zu erinnern und mir meine Werte in Erinnerung zu rufen, die mir dann weiterhin die Richtung vorgeben.

Ich weiß, ich bin nicht allein

Durch meinen Hintergrund als Medizinerin, Entspannungstrainerin und zertifizierter Coach fällt es mir leicht, eine ganzheitliche Perspektive einzunehmen und nachhaltige Möglichkeiten zu erkennen, wie man Familie, Partnerschaft, Job und Leben unter einen Hut bringt, ohne Spagat lernen zu müssen

Aus diesem Grund habe ich das Integrative Lebens- und Gesundheitscoaching gegründet. Denn es ist mein größter Traum andere Mütter und Familien auf ihrem individuellen Weg zu einem sinnerfüllten Leben voller vitaler Energie und Lebensfreude zu unterstützen und begleiten.

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